Anzeige / Text: Melanie Heider/PR

Vor Corona wichtige Anlaufstelle für die Gründer der Region „und jetzt erst recht“: Das Gründerwerk-Team der Sparkasse Siegen um Gesine Westhäuser (2.v.l.) und Dr. Susanne Kolb (2.v.r.). (Foto: SINAN MUSLU)

Ein Jahr Gründerwerk der Sparkasse Siegen

In der Kölner Straße 28 in Siegen ist schon aus manchem Traum eine konkrete Geschäftsidee geworden: in den 1950er-Jahren das Café Wilhelm und bereits lange davor und danach das Herren-Bekleidungshaus Bender. Einige Jahre stand die traditionsreiche Location in der Fußgängerzone leer – bis die Sparkasse Siegen am 16. April 2019 nach einer umfangreichen Renovierung das Gründerwerk eröffnete und die Räumlichkeiten mit neuem Leben füllte. 

Zentral, mitten im Herzen der Stadt und kreativ inspirierend, weil der Ort selbst eine Geschichte zu erzählen hat – danach hat die Sparkasse Siegen Ausschau gehalten und den perfekten Standort in unmittelbarer Nähe des neuen zentralen Campus der Universität Siegen gefunden. Zusammen mit der Gründungsberatung der Sparkasse Siegen ist auch die Siegerlandfonds-Gruppe vor einem Jahr in die Kölner Straße 28 eingezogen. 

 Wertvolle und wichtige Adresse 

Die große und positive Resonanz des ersten Jahres bestätigt das inzwischen achtköpfige Gründerwerk-Team nicht nur in der Standortwahl, sondern auch in ihrem spezialisierten Konzept. „Unsere Kernaufgabe ist die Beratung und Begleitung von jungen Unternehmen, Gründern und Start-ups der Region“, erläutert Gesine Westhäuser vom Gründerwerk-Team. „Für sie sind wir erste Anlaufstelle und Sparrings-Partner. Im ersten Jahr haben wir rund 250 unterschiedliche Gründungsvorhaben diskutiert.“ 

Um die Markttauglichkeit der eigenen Geschäftsidee direkt am lebenden Objekt – nämlich am Kunden – zu testen, bietet das Gründerwerk seinen angrenzenden Pop-Up-Store an. Ihn können Gründer für einen bestimmten Zeitraum kostenlos nutzen. Auch Dr. Susanne Kolb, Geschäftsführerin des Siegerlandfonds, erinnert sich mit Freude an die vielen Ideen und die inspirierenden Gründer. „Da ist alles dabei gewesen – von digitalen Themen rund um Apps, Chatbots und 3D über handwerkliche und technische Lösungen, Konzepte für den Food-Sektor, den Fitness-, Freizeit und Lifestyle-Bereich bis hin zu Mode und Kosmetik.“

Insgesamt konnten seit der Eröffnung knapp fast 2.700 Besucher im Gründerwerk begrüßt werden. Neben Kundengesprächen sorgten größere Veranstaltungen für Frequenz. Insgesamt fanden im ersten Geschäftsjahr rund 870 Beratungstermine, Seminare und Veranstaltungen statt. Dann kam Corona.

Mit Strategie erfolgreich bleiben

„Unsere Kunden brauchen uns jetzt vielleicht mehr denn je“, betont Vorstandsmitglied Burkhard Braach. „Wir haben seit Ausbruch der Krise sehr viele Gespräche mit besorgten Unternehmern geführt, denn die Corona-Pandemie birgt ein enormes Risiko und bedeutet eine sehr schwierige Zeit.“ Etliche Gründerinnen und Gründer begegnen der aktuellen Herausforderung, indem sie ihre Geschäftsmodelle schnell und flexibel auf die geänderten Gegebenheiten anpassen. 

„Gerade jetzt stehen wir fest an der Seite unserer Kunden und unterstützen natürlich mit Liquiditätshilfen, aber auch ganz praktisch z.B. mit der Möglichkeit kostenlos einen Web-Shop #stayopen zu betreiben oder mit dem Gutscheinportal helfen.gemeinsamdadurch.de.“ 


Artikel erschienen in der Top Sommerausgabe 2020

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