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Anzeige / Interview: Melanie Heider

Tobias Schmidt und Sina Reimann

Was passiert wenn mir etwas passiert?

Praxisnah und persönlich: Probesterben für Familien und Firmen

Jede Woche ist perfekt durchgeplant. Die To-Do-Listen täglich auf dem aktuellen Stand, der Kalender voll. Doch sowohl die Corona-Pandemie als auch die Unfallstatistiken im Straßenverkehr, in der Freizeit und im Haushalt zeigen: Vermeintlich harmlose Situationen können schnell zu einem medizinischen Notfall führen. Die 57mehr:WERT GmbH aus Siegen – eine Schwesterfirma der Tobias Schmidt Steuerberatungsgesellschaft mbH – bietet ihren Mandanten das Szenario „Probeverunfallen bzw. Probesterben“ an, damit Vorsorgelücken entdeckt werden und rechtzeitig alles in ihrem Sinne geregelt werden kann. Das Top Magazin Siegen-Wittgenstein sprach mit mehr:WERT- Beraterin Sina Reimann über die ganzheitlichste Form der Vorsorge.

Frau Reimann, an wen richtet sich Ihr außergewöhnliches Angebot?

An alle Menschen, die zu Lebzeiten Vorkehrungen für ihre Familie oder ihr Unternehmen treffen möchten – vom kleinen Handwerksbetrieb bis zur internationalen Holding. Denn beim Thema Tod geht es nicht bloß um die Frage: Friedwald oder Seebestattung? Vielmehr geht es in Familien um Vorsorge für den Partner, Vormundschaftsregelung für die Kinder und in Firmen um die gesicherte Handlungsfähigkeit des Unternehmens. Die zentrale Frage lautet immer: Was passiert mit den anderen, wenn mir etwas zustößt? Wir sprechen nicht bloß einen Eventualfall durch, sondern den Ernstfall, so realistisch wie möglich.

Was beinhaltet das Programm „Probeverunfallen/Probesterben“?

In gemeinsamen Sitzungen lassen wir unsere Mandanten „Probeverunfallen/ Probesterben“. Dabei denken wir die verschiedenen Szenarien bis ins kleinste Detail durch. Ziel ist immer, gemeinsam einen individuellen Vorsorgeplan festzulegen und den dazugehörigen „Vorsorge- bzw. Notfallkoffer“ zu packen, in dem alle relevanten Dokumente aufbewahrt sind, die Angehörige oder Mitarbeiter benötigen, um im Fall der Fälle weiter agieren zu können. Hier geht es um das Zusammentragen aller relevanten Dokumente, angefangen beim Stammbuch, über Vollmachten, Vormundschaftsregelungen und Willenserklärungen bis hin zur Nachfolgeregelung, Testamentsgestaltung und Testamentsvollstreckung.

57mehr:WERT bietet ein „zuverlässiges Vorsorgekonzept“ – was unterscheidet die Beratung von anderen?

Unsere Ganzheitlichkeit, die Individualität für jede Person und bedingt durch unseren Netzwerkverbund, die Möglichkeit, alle Regelungen und Vorsorgemaßnahmen aus einer Hand zusammenstellen zu können. Bei dem Wort Vorsorge denken viele an eine Patientenverfügung, an die finanzielle Absicherung über Versicherungen oder ein Testament. Das ist jedoch oft zu kurz gedacht. Wir prüfen das Ineinandergreifen, also dass alles auch zuverlässig im Ernstfall aufeinander abgestimmt ist, vor allem im Hinblick auf die oftmals sehr unterschiedlichen Familienkonstellationen und ggf. Firmenverzweigungen. Wir erörtern die privaten und beruflichen/unternehmerischen Belange, besprechen ggf. die bereits vorhandenen Regelungen und Aufbewahrungsorte, geben Handlungsempfehlungen bzw. unterstützen und begleiten bei der individuellen Planung und Erstellung des Vorsorgekoffers in Form eines Ordners oder auch digital bzw. cloudbasiert.

Wo liegen die meisten Stolpersteine?

Was viele unbewusst tun: Sie regeln zwar den Umgang mit ihrem eigenen Leben und den Besitztümern wie dem Haus, dem Familienschmuck oder dem Oldtimer in der Garage – doch die Auswirkungen eines Unfalls oder Todesfalles für minderjährige Kinder, die Mitarbeiter oder die eigenen Tiere werden oftmals ausgeblendet oder schlicht übersehen. Oft herrscht der Gedanke, dass schon alles gut gehen werde. Manchmal werden bei Lebensversicherungen und Sparverträgen auch noch Personen begünstigt, die aufgrund veränderter Lebensumstände nicht mehr bedacht werden sollen. Wir bieten daher an, sich in regelmäßigen Jahresabständen immer wieder zusammenzusetzen und zu prüfen, ob die seinerzeit getroffenen Verfügungen noch Bestand haben.

Können Sie ein Szenario nennen?

Nehmen wir an, ein Paar verunglückt auf dem Weg zu einem Restaurantbesuch mit dem Auto. Die minderjährigen Kinder werden zu Hause von einer Babysitterin betreut.

Und dann? Was passiert mit ihnen, wenn die Eltern den Unfall nicht überleben oder im Koma liegen?

Liegt keine schriftliche Vormundschaftserklärung vor und existieren keine weiteren Verwandten, wird das Jugendamt sie in die Obhut einer Pflegefamilie geben oder sie gar in einem Kinderheim unterbringen müssen. Gleiches gilt übrigens für den Verbleib von Tieren. Grundsätzlich gilt: Je weiter die Lebensverhältnisse von der gesetzlichen Erbfolge entfernt sind und je verflochtener die privaten oder betrieblichen Beziehungen sind, desto wichtiger ist ein individuelles Vorsorgekonzept. Also insbesondere in Firmen, in Patchwork-Familien oder bei Alleinerziehenden.

Wie sieht Ihre Begleitung aus?

Wir bieten je nach Lebenssituation und Wunsch unterschiedliche Betreuungspakete, die auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten werden. Also alles von einem Beratungsgespräch mit Handlungsempfehlungen, über Sichtung und Prüfung bereits getroffener Vereinbarungen bis hin zur Vorbereitung aller gewünschten Vereinbarungen, wie Testament, Vormundschaftsregelungen, Nachfolgekonzept für Unternehmen usw. Dabei zeigen wir verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten auf, erstellen die benötigten Vereinbarungen, bieten eine Sicherung vertraulicher Daten und Dokumente an und können, auf Wunsch, im Rahmen der Testamentsvollstreckung nach dem Versterben auch die Willenserklärungen durchsetzen. Wir beraten und begleiten die Personen bei diesen wichtigen Entscheidungen.

Welche Vorteile ergeben sich als Schwesterfirma der Tobias Schmidt Steuerberatungsgesellschaft mbH?

Wir können durch die Kompetenz von Tobias Schmidt mit seiner Doppelqualifikation als Steuerberater und Rechtsanwalt, zugleich zertifizierter Testamentsvollstrecker sowie Spezialist für betriebliche Nachfolgeregelungen alles aus einer Hand anbieten. Also vom Erstgespräch bis hin zur Testamentsvollstreckung, sodass unseren Mandanten viele Wege und Aufwand mit unterschiedlichen Beratern erspart wird. Wo nötig können wir auf ein hervorragendes Netzwerk an weiteren Spezialisten zurückgreifen.

Warum setzen Sie sich dafür ein?

Wir nehmen uns eines gesellschaftlich eher unangenehmen Tabu-Themas an, weil es wichtig ist. Im Rahmen unserer Arbeit haben wir schon oft feststellen müssen, wie viel Zeit Hinterbliebene, Geschäftspartner und Mitarbeiter mit Suchen von Unterlagen, gesperrten Konten, fehlenden Handlungsvollmachten etc. verbringen müssen, damit ggf. die Familie oder Unternehmen weiter existieren können. Außerdem können durch sorgfältige Regelungen viele inner-familiäre Streitigkeiten vermieden werden. Unsere Motivation ist es, andere dabei zu unterstützen, dass möglichst viel für den Fall der Fälle vorbereitet ist. Wer also schon zu Lebzeiten etwas Zeit investiert, um alles privat und betrieblich zu regeln, vermeidet, dass sich Angehörige bzw. Hinterbliebene in den schwersten und traurigsten Stunden um nicht auffindbare Unterlagen oder bürokratische Regelungen kümmern müssen. Ein Vorsorge- bzw. Notfallkoffer gibt den Familien und den Beschäftigten Sicherheit und Zeit, sich um sich selbst und die Familie zu kümmern.


Kontakt
Telefon 0271 – 39 33 75 0
info@57mehrwert.de
www.57mehrwert.de


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