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Meal Prep aka Vorkochen

Dank smarter Vorbereitung immer gewappnet für den kleinen – oder großen – Hunger

Text: Julia Wildemann

Lunchbox gefüllt mit Hähnchen, Knäckebrot und verschiedenen Gemüsesorten

Lecker soll er sein, der Pausensnack. Und gesund. Und schnell soll es außerdem gehen. Wer während der Arbeitszeit hohe Ansprüche an seine Mahlzeiten stellt, sollte einen Trend testen, der sich hartnäckig hält: Meal Prepping. Was genau das bedeutet? Das vorausschauende Planen und Zubereiten von Frühstück, Mittag- oder auch dem Abendessen. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Frische und hochwertige Zutaten werden kunterbunt nach Lust und Laune kombiniert. Guter Geschmack garantiert!

Damit Salat, Suppe und Co. lange frisch bleiben und sich unkompliziert transportieren lassen, sollten sich Meal Prepper mit entsprechenden Gefäßen eindecken. Die Auswahl ist mittlerweile riesig und reicht von der nachhaltigen Brotdose aus Metall, Bambus oder Glas bis hinzu sogenannten Bento-Boxen, die mit praktischen Fächern und Einsätzen dafür sorgen, dass Mahlzeiten mit mehreren Komponenten appetitlich voneinander getrennt auf den Verzehr warten. Es lohnt sich in qualitativ hochwertige Modelle zu investieren, in denen sich das vorbereitete Essen Tag für Tag dicht und sicher verstauen lässt.

Müsli mit Äpfelspalten und frischer Milch

Stärkender Start in den Tag

Mit ein wenig kulinarischer Vorbereitung spart man nicht nur in der Mittagspause oder nach Feierabend, sondern bereits am Morgen Zeit. Wie wäre es beispielsweise mit einer Portion cremiger Overnight-Oats? Hinter dem englischen Begriff verbergen sich herkömmliche Haferflocken, die mit Milch oder Joghurt gemischt über Nacht im Kühlschrank auf ihren Einsatz warten. Funktioniert auch mit nicht-tierischen Optionen wir Mandelmilch oder Kokosjoghurt ganz wunderbar. Als Topping eignen sich Früchte, gehackte Nüsse oder ein Löffel Nussbutter, die Energie für den Tag liefern.

Das gute alte Einmachglas aus Omas Keller hat in den letzten Jahren ein großes Revival erlebt und darf 2020 in keiner Küche fehlen. Es eignet sich nicht nur optimal zur Aufbewahrung von Pasta, Reis oder Linsen im Vorratsschrank, sondern kann auch zum plastikfreien To-go-Behälter umfunktioniert werden. Dank des Gummirings können selbst Salate mit Dressing ohne lästiges Auslaufen transportiert werden.

Salat mit Dressing im Einmachglas

Salate und Gemüse

Kaum ein Gericht ist abwechslungsreicher. Die Basis bilden Blattsalate in unterschiedlichsten Formen und Farben, die dann immer wieder neu mit Gemüse und Dressings kombiniert werden. Gebratener Fisch, kräftiger Feta oder aromatischer Räuchertofu versorgen den Körper mit Protein. Dinkelnudeln, Kartoffeln aus dem Ofen oder gekochte Hülsenfrüchte stillen den Hunger und spenden Energie für den Nachmittag. Damit die Salatkreation möglichst lange knackig bleibt, Dressing zuerst in das Gefäß geben und die restlichen Komponenten nach „Härtegrad“ sortiert einfüllen.

Bienenwachstücher sind eine nachhaltige Alternative zu Frischhaltefolie aus Plastik. Die mit Wachs und Jojobaöl beschichteten Baumwolltücher eignen sich zum Abdecken, Verpacken und sogar zum Einfrieren. Sie wirken antibakteriell und beugen Schimmelbildung vor. Nach der Verwendung lassen sie sich ganz einfach reinigen und wiederverwenden.

DIY-Heiße Tasse: Bulgur, Gemüse und Tofu geschichtet in einem Glas

Heiße Tasse mal anders

Sich in der Büroküche mit Hilfe des Wasserkochers eine wärmende Mahlzeit zubereiten? Und das sogar ohne Griff zum Fertigtütchen? Kein Problem! Benötigt werden nur ein Weckglas oder ein Glasbehälter mit Schraubverschluss und eine Handvoll frischer Zutaten. Gemüse nach Wahl aufeinander schichten, gekochte Nudeln oder Kartoffelwürfel hinzufügen und nach Geschmack würzen. Asiatisch wird es mit Miso-Paste, deftig mit einer Portion Rinderfond. Ob mit Fleisch, vegetarisch oder vegan – die DIY-Suppe zum Aufgießen ist auf jedem Speiseplan ein Highlight.

Kleinigkeiten für Zwischendurch verstauen und dabei der Umwelt etwas Gutes tun – Snackbags machen es möglich. Der wiederverwendbare und platzsparende Allzweckbeutel ist die umweltfreundliche Alternative zu seiner kleinen Schwester aus Plastik. Nach dem Gebrauch lässt sich die beschichtete Innenseite einfach abspülen oder bei Bedarf sogar in der Spülmaschine reinigen.

Gerollter Genuss für unterwegs

Wer unterwegs Lust auf einen frischen Snack hat, sollte im Vorfeld einige Minuten in die Zubereitung eines knackig gefüllten Wraps investieren. Salat, Gemüse und wertvolle Proteine in Form von Hühnchen, Thunfisch oder veganen Alternativen mit Soja werden ganz unkompliziert in einen Tortilla aus Weizen oder Mais eingeschlagen. Mittlerweile finden sich in den Supermarktregalen auch Vollkornwraps. Mit Frischkäse bestrichen oder getoppt mit einer aromatischen Sauce wird die vielseitige Rolle zum Geschmackserlebnis.

Wraps mit knackiger Füllung
Immer anders, immer lecker – Wraps mit abwechslungsreichen Füllungen

Artikel erschienen in der Top Frühjahrsausgabe 2020

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